|
Wichtige Produkte:
1924 / 1925
Tariergewichte aus Messing von 1 Gramm bis 1,5 Kilogramm und in vielen ausländischen Gewichtseinheiten. Einzelgewichte, Gewichtssätze in Holzkistchen. Stapelgewichte.
1928 / 1930
Konstruktion, Patentanmeldung und Markteinführung des ersten NIL - Druckspülers mit der Bezeichnung: Klosettspüler "NIL". Besonderheiten: Luftkanal im Hebel und eingeschliffene Steuerkolben aus Rotguss ohne Kolbenmanschette.
1929 / 1931
Konstruktion, Patentanmeldung und Markteinführung des Klosettdruckspülers "NIL-ASRAK".
Besonderheiten: Dieser Druckspüler enthielt keinen Steuerkolben sondern ein sog. Membrane - Spülventil.
1930 / 1932
Konstruktion, Patentanmeldung und Markteinführung eines Spülkastens mit der Bezeichnung NIL-ASSUAN". Die zeitgleiche Markteinführung von NIL – Druckspülern und NIL - Spülkästen erwies sich als äußerst schwierig, so dass sich Friedrich Gampper schließlich für die Druckspüler entschied.
1932 / 1933
Konstruktion, Patentierung und Markteinführung der zweiten Generation von NIL-Druckspülern. Die Druckspüler mit der Bezeichnung "NIL-GM" wurden in drei Ausführungen geliefert. Normalspüler mit 3/4"-Anschlussgewinde, Niederdruckspüler mit 1"-Anschlussgewinde und, erstmals im Programm, ein 1/2"-Pissoirspüler.
1933 / 1934
"NIL-Abstellhahnen", spätere Bezeichnung Vorabsperrventile und "NIL- Wasserauslaufhahnen" werden ins Programm aufgenommen. "NIL-Eckregulierhahnen", spätere Bezeichnung Eckventile, werden in den Größen 1/2" und 3/8", in leichter und in schwerer Ausführung und mit Handrädern aus Messing, Bakelit oder Eisen geliefert.
1934 / 1936
Die Druckspüler mit der Bezeichnung "NIL-GM"- 1/2",- 3/4" und 1" werden jetzt auch als Druckknopfspüler angeboten. Auf Wunsch liefert Friedrich Gampper seine Klosettdruckspüler mit einer praktischen Quetschverschraubung zum Anschluss des Spülrohres.
1948 / 1955
Friedrich Gampper stellt sich den Anforderungen des sozialen Wohnungsbaues der Nachkriegszeit, nämlich möglichst viele Druckspüler in einer sehr guten Qualität und zu einem möglichst günstigen Preis herzustellen und zu liefern, indem er seine erfolgreiche Vorkriegsserie "NIL-GM" -1/2", -3/4" und -1" in zwei technisch gleichwertige, in den Herstellkosten und somit auch in den Verkaufspreisen unterschiedliche Druckspülerserien aufteilte.
Die Modelle A 32- 3/4" und A 32-1" als direkte Nachfolger der Vorkriegsmodelle und die neuen Spüler C 52-3/4" und C 52- 1/2" als preiswerte Alternative für den sozialen Wohnungsbau. Erstmals wurden diese NIL - Spüler nach der neu erschienenen DIN 3265 geprüft und zertifiziert.
Mitte der 50er - Jahre lieferte die Firma Friedrich Gampper neben diesen hebelbetätigten Spülern auch WC-Druckknopfspüler der Größen 3/4" und 1" und 1/2" für Urinale. Deren Modellbezeichnungen lauteten Modell 55- 3/4", Modell 55-1" und Modell 56-1/2". Dazu kamen in immer größeren Stückzahlen Waschtisch- Eckventile der Anschlussgrössen 3/8" und 1/2", betätigt mit Kunststoff- oder Metallhandrad oder ausgestattet mit einer Vierkantlochkappe. Weiter im Programm waren Schrägsitzventile, Vorabsperrventile für Druckspüler und Kupferrohre.
1960
Der erste geräuschgedämpfte Druckspüler Modell Silenta wird in den Markt eingeführt. Seine Geräuschwerte liegen ca. 25 % niedriger als die der bisherigen Druckspüler. Dieser Spüler ist ebenfalls nach DIN 3265 geprüft und erhielt ein entsprechendes Prüfzeichen. Zwei Jahre später muss die Bezeichnung Silenta wegen einer Namenskollision in S 60-3/4" abgeändert werden. Friedrich Gampper konstruiert auch ein Niederdruckmodell - S 60-1".
1963 / 1964
Mit den selbstschliessenden Durchgangsventilen mit Zeiteinstellung, Modellreihe 900, die als Duschventile in Bädern und Sportstätten sowie als Wasserzapfarmaturen eingesetzt werden und der fußbetätigten NIL-Armatur für Klosettspülung, Urinalspülung und Handwascharmatur bringt die Firma Friedrich Gampper zwei Neukonstruktionen von Wilfried Zumsteeg auf den Markt. Entsprechende Patentanmeldungen werden jeweils vorgenommen.
1963
Neue NIL-Eckventile gehen in die Fertigung. Die bisherigen Waschtisch-Eckregulierhähne mit 1/4"-, 3/8"- oder 1/2"- Oberteilen und unterschiedlichen Griffformen aus Messing oder Bakelit werden ersetzt durch ein sogenanntes Einheits- Eckventil, das in den Größen 3/8" und 1/2", als kurzes Modell oder als langes Modell mit Schieberosette geliefert wird. Kennzeichnendes Merkmal dieser Eckventilserie ist das Oberteil mit der Kronengriffkappe.
1968 / 1969
Änderungen in der DIN 3265 haben zur Folge, dass die bisherigen Druckspülerserien A 32-3/4" und C 52-3/4" durch die neuen Modelle A 68 und D 69 ersetzt werden. Diese Spüler entsprechen den Anforderungen der DIN 3265 des Jahres 1966. Erfolgsmodelle, die bis zum heutigen Tage in großen Stückzahlen produziert werden.
1968
Der Druckspüler Silomat ist eine superleise Armatur, die sowohl den Anforderungen der DIN 3265 als auch der neuen DIN 4109, Schallschutznorm in Hochbau, entspricht und entsprechende Prüfzeichen erhält. Mit einer Geräuschentwicklung weit unter 20 Dezibel ist dieser Spüler seiner Zeit voraus, aber die Konstrukteure im Hause Friedrich Gampper arbeiten weitere Jahre an einem Spüler, der nicht nur nahezu geräuschlos arbeitet und allen Normanforderungen entspricht, sondern der auch der immer schlechter werdenden Wasserqualität dieser Zeit Rechnung trägt und der auch kostengünstig hergestellt werden kann.
1972 / 1976
Ein neues Kapitel bei geräuscharmen NIL-Druckspülern wird aufgeschlagen. Harold Gampper und Walter Gampper konstruieren das Modell FG 72 bis zur Serienreife. Geräuscharme und sehr robuste Funktion sind die Merkmale dieser neuen NIL-Armatur. Die vollautomatisch arbeitende Durchflussdrossel wird deutsches Patent. Dieser Druckspüler ist auch als Wandeinbaumodell lieferbar.
1977
Die Modellreihe 900 der selbstschliessenden Durchgangsventile für Duschanlagen wird ersetzt durch die neue Modellreihe 700, die nicht nur technische Verbesserungen aufweist, sondern auch den gestiegenen Anforderungen an die Formgebung, Design, der Armaturen Rechnung trägt. Die selbstschliessenden Durchgangsventile der Serie 700 werden u.a. in Kombination mit thermostatischen Mischarmaturen als Duschventile eingesetzt, aber auch als einfache Wasserzapfarmatur. Der besonders robuste Steuerkolben, der auch die Zeitautomatik enthält, wurde patentiert.
1978 / 1980
Der Urinal-Druckspüler Modell DK 78 ersetzt das bisherige Modell 56 und setzt neue Design-Maßstäbe, nicht nur im Hause Gampper. Der Urinalspüler für Wandeinbau, Modell UPD 32-1/2" deckt den immer größer werdenden Bedarf an Unterputzarmaturen ab.
1982 / 1984
Dem immer größer werdenden Kostendruck bei der Herstellung von Eckventilen wird im Hause Friedrich Gampper durch eine völlige Neukonstruktion Rechnung getragen. Diese Neukonstruktion reduzierte die Anzahl der Eckventil-Einzelteile und ermöglichte den Einsatz einer Montagemaschine. Die sogenannte Griffspindel des neuen Eckventils wurde zum Patent angemeldet. Dass die neuen Eckventile mit dem erweiterten Markennamen "NILplus" auch mit aufgedruckten Firmen- oder Werbezeichen der Großhändler und Installateure geliefert werden können, ist zusammen mit der preislichen Wettbewerbsfähigkeit das wichtigste Verkaufsargument.
1985
Dass auch Druckspüler ein ausgezeichnetes Design haben können, beweist die Firma Friedrich Gampper mit den neuen Modellen der NILplus - Serie. Die Auszeichnung des Design-Centers Stuttgart für den Klosettdruckspüler NILplus 2001 und den Urinaldruckspüler NILplus 2003, die Prüfung und Zertifizierung gemäß DIN 3265 und die Einhaltung der Geräuschwerte nach DIN 4109 sind wichtige Argumente bei der Markteinführung der neuen Spüler. Das neuartige Funktionsprinzip der NILplus- Druckspüler wurde vom deutschen Patentamt patentiert.
1986 / 1987
Als Ergänzung zu den selbstschliessenden Duschventilen der Modellserie 700 nimmt die Firma Gampper wassersparende Brauseköpfe ins Programm auf.
1990 / 1992
Die Designer der Armaturenindustrie entwerfen immer schönere Modelle in vielen attraktiven Sanitärfarben. Mit den neuen Sanitär-Eckventilen NILplus Topform und NILplus Topform bicolor liegt die Firma Friedrich Gampper genau richtig. Besonders stolz ist man auf die Tatsache, dass das gelungene Design aus dem eigenen Hause stammt.
|